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Allgemeine Geschäftsbedingungen für KundenENGLISH  |  AGB Klienten
Lieber Kunde,

am 5. Januar 2009 hat in Hamburg der deutschlandweit erste Online-Fashion-Fundus (im Folgenden auch "Fundus" oder "Vermieter" genannt) seine Türen für Euch geöffnet. Gare des Robes bietet Stylisten (im Folgenden auch "Mieter" genannt) eine innovative Dienstleistung, die ein ständig wechselndes Angebot an Kleidungsstücken und Schuhen, Kreationen oder last-season-Kollektionen (im Folgenden "Mietwaren" oder "Mietstücke" genannt) und reibungslose Arbeitsabläufe garantiert.

Nachfolgend haben wir unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im folgenden "AGB" genannt) aufgeführt, die uns allen das Miteinander beim Arbeiten erleichtern sollen. Wir hoffen, dadurch Missverständnisse zu vermeiden und für beide Seiten einen reibungslosen Geschäftsablauf zu gewährleisten.

Öffnungszeiten
Unser Fundus Hohenesch 13-17 in 22765 Hamburg ist jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit von 10-18 Uhr für Euch geöffnet.

Über unseren Online-Shop www.gare-des-robes.com kann rund um die Uhr der verfügbare Bestand eingesehen werden und gewünschte Stücke als so genannte wishlist an den Fundus gesandt werden.

Zustandekommen des Vertrages
Die Vermietung von Mietwaren aus unserem Fundus erfolgt entweder aufgrund schriftlicher Auftragserteilung durch Absenden der "wishlist" oder durch direktes Ausleihen vor Ort. Mündlich, fernmündlich oder per E-Mail erteilte Aufträge sind von Euch als Mieter schriftlich, auch per Fax, zu bestätigen. Auch in Ermangelung eines schriftlichen Auftrages sind diese Vertragsbedingungen gültig und liegen dem Vertragsverhältnis zugrunde.

Die von Euch als Mieter erteilten Aufträge oder Bestellungen werden mit schriftlicher Bestätigung durch uns als Vermieter oder Übernahme der Mietstücke durch den Mieter oder dessen Bevollmächtigten für beide Seiten verbindlich. Für den Vertragsinhalt ist unsere Auftragsbestätigung maßgeblich.

Eine Bestätigung oder Gegenbestätigung der Mieter kann den Auftragsinhalt grundsätzlich nicht abändern; es sei denn, wir erklären uns mit dem von Euch geänderten Vertragsinhalt ausdrücklich einverstanden. Die Grundsätze über das kaufmännische Bestätigungsschreiben finden keine Anwendung. Abweichenden Bedingungen des Mieters werden hiermit ausdrücklich widersprochen.

§ 2 Vertragsinhalt
Veränderungen an den Mietstücken sowie eine Weitervermietung derselben sind grundsätzlich untersagt. Ausnahmen sind nur mit schriftlicher Zustimmung unseres Fundus gestattet.

Die Gegenstände sind nach Gebrauch in einwandfreiem Zustand zurückzugeben. Jedwede Änderungen am Zustand der Mietware sind uns als Vermieter unverzüglich, spätestens jedoch bei Rückgabe unaufgefordert anzuzeigen. Beschädigung verpflichtet den Mieter zum Schadensersatz.

Der Mieter ist zum fachgerechten Transport und zur ordnungsgemäßen Nutzung und Aufbewahrung der Gegenstände verpflichtet.

Mietdauer
Der Nutzungszeitraum beginnt mit dem Tag der Abholung bzw. Versendung und endet mit der Rückgabe an unseren Fundus.

Eine Rückgabe gilt so lange als nicht erfolgt, bis der von uns als Vermieter quittierte Rücklieferungsschein vorliegt. Wir sind im Zweifel berechtigt, die Mietware bei Überschreitung der vereinbarten Mietdauer ohne Ankündigung zurückzuholen oder auf Kosten des Mieters die Neuanschaffung vorzunehmen.

Preise
Der Mietzins beträgt pro Woche (7 Tage) 20% des von uns mit den Eigentümern festgelegten Warenwertes zuzüglich der geltenden Mehrwertsteuer von derzeit 19%. Verlängert sich die Mietdauer, beträgt der Mietzins für jede weitere angebrochene Folgewochen 10% des Warenwertes. Für kurzzeitige Wochenendvermietungen für Testaufnahmen beträgt der Mietzins 10% des Warenwerts (zuzüglich Mehrwertsteuer). Die Mietdauer hierfür beträgt höchstens 3 Tage.

Zahlungsbedingungen
Der unter Ziffer 4 bestimmte Mietzins ist bei Abgabe der Mietware zur Zahlung fällig. Er ist entweder in bar oder mit Scheck gegen Rechnung zu zahlen.

Jeder Stylist, der bei uns Kunde werden möchte, lässt sich vor der ersten Anmietung von Waren akkreditieren. Diesbezüglich ist er verpflichtet, seine Adresse zu nennen und eine Kopie des Personalausweises vorzulegen, um eine reibungslose Verwaltung in unser Kassensystem eingegeben zu können.

Auf Verlangen hat der Mieter eine Kaution in Höhe des Warenwertes des angemieteten Gegenstandes zu hinterlegen.

Alle Beträge verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer.

Bei Zahlungsverzug sind wir berechtigt, Mahngebühren in Höhe von 5 % der Rechnungssumme, mindestens jedoch Euro 10.- monatlich geltend zu machen.

Zudem hat der Mieter Verzugszinsen in Höhe von 5% oder 8% p.a. über dem Basiszins von dem Rechnungsbetrag zu entrichten.

Reinigung
Eine eventuell notwendige Reinigung der Mietwaren wird dem Mieter vom Fundus in Rechnung gestellt, um darauf folgenden Mietern und dem jeweiligen Eigentümer eine einwandfreie Ware gewährleisten zu können. Die Kosten werden nach üblichen Reinigungspreisen berechnet. Für waschbare Textilien berechnen wir den entsprechenden Aufwand. Auch ein nur anprobiertes Teil kann Make-up-Spuren haben oder riechen. Sollten nach der Reinigung noch Flecken vorhanden sein, behalten wir uns vor, nachträglich einen zusätzlichen Aufwand ? notfalls bis zum Neukauf ? in Rechnung zu stellen.

Schuhe sind ausgestopft, zugebunden und grob gereinigt abzugeben. Andernfalls berechnen wir auch hier eine entsprechende Aufwandentschädigung.

Haftung
Ab dem Zeitpunkt der Übergabe an Euch als Mieter, dessen Beauftragten oder die Transportperson trägt der Mieter das Risiko für den Untergang oder eine Verschlechterung der Mietgegenstände, gleichgültig durch wen verursacht und ohne dass es auf ein Verschulden des Mieters ankommt. Die Gefahrtragung endet mit der quittierten Rückgabe der Mietgegenstände an uns als Vermieter.

Die Mietsachen sind während der Mietzeit nicht von uns als Vermieter versichert. Es wird dem Mieter daher empfohlen, diese gegebenenfalls für den Zeitraum der Mietdauer auf eigene Veranlassung und Rechnung versichern zu lassen.

Der Mieter haftet für Beschädigungen in Höhe der Kosten der Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes, bei Verlust oder Zerstörung bis zu einer Höhe von 200 % des Warenwiederbeschaffungswertes.

Ist (z.B. bei Verschmutzung) der ursprüngliche Zustand (z.B. durch Reinigung) nicht wieder herstellbar, so ist die Ware vom Mieter zu ersetzen bzw. im Fall der Unmöglichkeit der Wiederbeschaffung ein Betrag in Höhe von bis zu 200 % des Warenwiederbeschaffungswertes an uns zu leisten. Die Beurteilung ob ein ursprünglicher Zustand wieder hergestellt werden kann, obliegt uns als Vermieter.

Unerheblich hierbei sind die ehemaligen Neupreise oder Anschaffungspreise.

Die Haftung unseres Fundus als Vermieter ist dem Grunde nach auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.

Die Mietgegenstände gelten als mangelfrei an den Mieter übergeben, wenn dieser nicht sofort bei Abholung etwaige Mängel anzeigt und diese auf dem Lieferschein schriftlich fixiert sind.

Darüber hinaus trägt der Mieter die Beweislast dafür, dass eine bei Rückgabe der Mietsache festgestellte Beschädigung nicht während der Mietdauer entstanden ist.

Transport
Mietgegenstände versenden wir auf Kosten des Mieters, wobei die Transportgefahr auf diesen mit Übergabe der Mietgegenstände an den Transporteur übergeht.

Die Ware wird von uns für den Transport sorgfältig verpackt.
Das von uns diesbezüglich gestellte Verpackungsmaterial und die Bügel werden zurück verlangt oder in Rechnung gestellt.

Bei vom Mieter organisiertem Transport obliegt die ordnungsgemäße Verladung dem Mieter. Der Mieter trägt die Transportkosten.

Haftung während Eures Besuches in unseren Geschäftsräumen
Im Fall Eures Besuches in unseren Geschäftsräumen übernehmen wir keine Haftung für die Beschädigung, Verlust oder Zerstörung von Kleidungen, Taschen, Bargeld und sonstigen Privatgegenstände.

Sonstiges
Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Parteien ist Hamburg.

Änderungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform. Zugleich bedarf die Aufhebung dieser Schriftformklausel der Schriftform.

Sollte eine Bestimmung ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit des übrigen Vertragsinhaltes nicht. Beide Parteien verpflichten sich in einem solchen Falle, vielmehr an die Stelle der unwirksamen Bestimmung eine wirksame zu setzen, die dem Sinn und Zweck der zu ersetzenden Bestimmung soweit als möglich entspricht. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Mit freundlichen Grüßen

Gare des Robes
Dezember 2008